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Häufige Fragen

Alles, was du wissen musst

Hier findest duAntworten auf häufig gestellte Fragen zu unseren Tattoo- und Piercing-Dienstleistungen. Zögere  nicht, uns bei weiteren Fragen zu kontaktieren.

Wie lange hält ein Tattoo?

Ein Tattoo hält ein Leben lang, und sieht vorausgesetzt es wird gut gepflegt, auch sehr lange gut aus.

Vermeide direkte Sonneneinstrahlung und verwende geeignete Hautpflegeprodukte, um die Farben lebendig zu halten.

Sind Piercings schmerzhaft?

Der Schmerz ist subjektiv und variiert von Person zu Person. Die meisten Kunden berichten von einem kurzen Stechen, gefolgt von einem leichten Druckgefühl. Unsere erfahrene Piercerin sorgt für eine sichere und schnelle Durchführung.

Wie pflege ich mein Piercing?

Dein neues Piercing stellt für Deinen Körper eine ganz besondere Verletzung dar. Anders als z.B. bei offenliegenden Schnittverletzungen kann Dein Körper keine Kruste über den offenen Stellen bilden, die vor dem Eindringen von Schmutz, Bakterien oder anderen Krankheitserregern schützen. Genau das wird Deine Hauptaufgabe in den kommenden Tagen und Wochen sein: halte die Wunde sauber, damit der Stichkanal schnell und problemlos eine eigene dünne aber schützende Hautschicht aufbauen kann!

AM PIERCINGTAG GILT: LASS DAS PIERCING IN RUHE!

Ab dem 2. Tag bis zur völligen Verheilung halte Dich an folgende Regeln:

  • Wenig Stress, viel Schlaf, gesunde Ernährungwenig körperliche Belastung.

  • Keine Berührung mit schmutzigen Fingern (wenn möglich vor jeder Berührung eine

    Händedesinfektion vornehmen)

  • Jede unnötige Berührung vermeiden

  • Kein Besuch von Schwimmbädern, Saunen oder Solarien in den ersten 4 Wochen

  • Keine Vollbäder, nur Duschen

1. Kein Kontakt mit fremden Körperflüssigkeiten (z.B. Speichel, Schweiss, Sperma)

  • In den ersten 2 Tagen keine blutverdünnenden Medikamente einnehmen (z.B. Aspirin)

  • Keinen unnötigen Druck oder Reibung auf das Piercing ausüben

  • Das Piercing während der Heilphase nicht(!) herausnehmen

  • Keine übermässige Pflege

    WIE DU DEIN PIERCING PFLEGEN SOLLTEST

    1-2 mal am Tag, am besten morgens und abends, für die kommenden 14 Tage:

  1. Schritt: Hände waschen, und das gründlich!

  2. Schritt: Sollten sich Krusten um Dein Piercing gebildet haben, sprühe Pflegespray darauf

    und lasse diese für ein paar Sekunden einweichen. Danach kannst Du sie mit einem ebenfalls

    mit Pflegemittel befeuchteten Wattestäbchen vorsichtig entfernen.

  3. Schritt: Trage das Pflegemittel großzügig auf das Piercing auf und lass es einwirken. Das

    Piercing NICHT bewegen! Durch die kapillare Wirkung gelangt das Pflegemittel von ganz alleine in den Stichkanal. Bewegungen des Piercings können zu Schädigungen bzw. Reizungen des Wundkanals und seiner Ränder führen.

  4. Piercings sollten auch nach der Verheilung bei der Körperhygiene mit einbezogen und gereinigt werden.

 

DAS BESONDERE BEI ORALPIERCING

Dies gilt für Zungenpiercing, Lippenpiercing, Zungen- und Lippenbandpiercing usw. für die nächsten zwei Wochen:

  • kein Austausch von Körperflüssigkeiten

  • nach jedem Essen den Mundraum mit Wasser spülen

  • auf scharfe, extrem kalte oder heiße Speisen verzichten

  • vorsichtig essen

  • viel trinken, am besten Mineralwasser

  • Keine Milchprodukte für die ersten 14 Tage. (Schokolade, Joghurt, Käse,..)

  • die ersten drei Tage nicht rauchen!

DAS BESONDERE BEI HAUT- UND KNORPELPIERCINGS

Zu diesen Piercings zählen z.B. das Bauchnabelpiercing, Augenbrauenpiercing, Helix, Conch usw.

  • Make-up, Creme und Puder darf nicht in die Wunde gelangen.

  • Besondere Vorsicht bei Haarfärbemitteln und Haarspray! Diese dürfen auch auf keinen Fall

    in die Wunde gelangen.

    WAS IST NORMAL?

  • die gepiercte Körperstelle kann anschwellen (Kühlung hilft)

  • die Wunde brennt und/oder schmerzt leicht

  • es kann zu leichten Blutungen kommen

  • Wundflüssigkeit (klare bis leicht gebliche Flüssigkeit. Eiter ist nicht normal)

  • Ein Heilungs auf- und ab: eben fühlte es sich abgeheilt an, dann wieder nicht. Auf keinen Fall

    einfach den Schmuck entfernen! Das Wundsekret kann sich in dem Kanal einkapseln und zu einer schweren und tiefen Entzündung führen. Diese muss dann u.U. chirurgisch behandelt werden.

  • ALLGEMEINE ABHEILZEITEN

  • Lobe (Ohrläppchen) ca. 4 Wochen

  • Cartilage (überall wo Knorpel ist) ca. 6 – 12 Monate

  • Augenbraue ca. 4 – 8 Wochen

  • Nostril ca. 4 Wochen

  • Septum ca. 2 – 3 Monate

  • Zunge ca. 3 – 4 Wochen

  • Lippe ca. 4 Wochen

  • Lippenbändchen ca. 1 – 2 Wochen

  • Brustwarze ca. 2 – 12 Monate

  • Bauchnabel ca. 3 – 12 Monate

  • ALLERGIEN

     

  • Da die Piercingwunde eine ungeschützte Wunde ist, enthält der Schmuck zum Ersteinsatz ein absolutes Minimum an allergenen Stoffen, wie z.B. Nickel. Nichtsdestotrotz kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Durch den Schmuck, durch Eindringen von Stoffen in den Wundkanal oder durch das Pflegemittel. Jodhaltige Mittel zum Beispiel provozieren oft solche Reaktionen. In solchen Fällen spreche bitte mit Deinem Piercer. Sei es der Schmuck oder das Pflegemittel, es gibt immer Alternativen.

     

  • Du kannst dich jederzeit mit deinem Piercer in Verbindung setzten 06701898889

     

  • Für Notfälle:
    Allgemeines Krankenhaus (AKH) der Stadt Wien, Währinger Gürtel 18-20
    1090 Wien

Wie alt muss ich für ein Piercing/Tattoo sein?

Personen, die sich piercen oder tätowieren lassen möchten, müssen schriftlich in die Behandlung einwilligen.

Grundsätzlich brauchen Personen unter 18 Jahren für ein Piercing zusätzlich die Zustimmung der Eltern. Diese Einwilligungspflicht entfällt bei Minderjährigen zwischen 14 und 18 Jahren, wenn zu erwarten ist, dass die gepiercte Stelle innerhalb von 24 Tagen heilt (Ohrlöcher oder Lobe, Lippenbändchen oder Smiley, Nasenpiercing bzw. Nostril).

 

Das Piercen von Minderjährigen unter 14 Jahren ist generell verboten.

Über die sachgerechte Nachbehandlung und mögliche Risiken, wie Allergien, Entzündungen und Narbenbildungen muss die zu piercende oder tätowierende Person – und erforderlichenfalls auch die/der Erziehungsberechtigte – informiert werden.

 

Eine schriftliche Bestätigung über das Informationsgespräch ist erforderlich.

 

Das Tätowieren von Personen unter 16 Jahren ist verboten. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren brauchen die schriftliche Einwilligung ihrer/ihres Erziehungsberechtigten.

 

Über die sachgerechte Nachbehandlung und mögliche Risiken, wie Allergien, Entzündungen und Narbenbildungen muss vor dem Tätowieren informiert werden. Eine schriftliche Bestätigung über das Informationsgespräch ist erforderlich.

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